Praxis für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik, Schlafmedizin, Psychoonkologie, Psychotherapie, Flugmedizin und Reisemedizin

Institut für Psychosomatische Forschung

Das Institut für Psychosomatische Forschung ist ein privates Forschungsinstitut, das seit rund 40 Jahren Beratungen und Forschung durchführt.

Begonnen hat die Forschungstätigkeit mit dem Bereich der Psychophysiologie (Zusammenhänge zwischen Emotionen und körperlichen Prozessen), aus der dann bereits 1980 Schlafforschung, letztlich Schlafmedizin wurde. Siehe z.B. die ersten Publikationen (Becker-Carus, Chr., Th. Heyden, G. Ziegler (Hrsg.): Psychophysiologische Methoden. Enke, Stuttgart 1979.
Kapitel 3: Kardiovaskulärer Bereich (G. Ziegler), S. 32-66.
Kapitel 8: Weitere psychophysiologische Bereiche (G. Ziegler), S. 147-159.
Kapitel 2: Registrierung psychophysiologischer Maße (Th. Heyden, G. Ziegler, Chr.
Becker-Carus), S. 15-31).

Davon ausgehend wurde das erste Schlaflabor bereitsb 1978 an der Universität Münster/Westfalen aufgebaut. Dort führten wir etliche Schlaflaborstudien mit schlafgestörten Patienten durch, außerdem Studien mit diversen Medikamenten wie Midazolam oder Anexate (z.B. G. Ziegler, L. Ludwig: Zur medikamentösen Therapie bei Schlafgestörten: Die Wirksamkeit des neuen Benzodiazepins Midazolam. Medizinische Welt 49 (1981) 1890-1892).

Schlafforschung wurde danach am Robert-Bosch-KH in Stuttgart weitergeführt, von dort wurde die Fachklinik Schillerhöhe unterstützt.

Eine der ersten Publikationen zur Schlaf-Apnoe wurde 1983 veröffentlicht (G. Ziegler: Schlafapnoe - eine selten erkannte Ursache für Schlafstörungen. Medizinische Welt 34, 40 (1983) 1111 - 1115).

Bereits Anfang der 1980er-Jahre rückte die Psychosomatik in den Fokus mit einer ganzen Reihe von Studien zur Psychoonkologie resp. der Krankheitsverarbeitung (Coping) schwerstkranker Menschen (z.B. G. Ziegler: Zum derzeitigen Stand psychosomatischer Tumorforschung und Therapie. Krebsmedizin, 3, 2 (1982) 49-58); G. Ziegler: Psychosomatik von Tumorpatienten. In: H.-D. Basler, I. Florin (Eds.), Klinische Psychologie und körperliche Krankheit. Kohlhammer, Stuttgart, (1985) pp. 161-184; G. Ziegler, I. Schüle: Psychische Reaktionen und Krankheitsverarbeitung bei Dialyse-Patienten. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 2, 35 (1985) 62-70. Kurzfassung in 'The German Journal of Psychology'. Hogrefe, Göttingen 1985; G. Ziegler, F. Müller: Zur Prävalenz und Ätiologie psychischer Störungen bei Tumorpatienten. Onkologie 9, 1 (1986) 18 - 26).

Es folgten viele experimentelle Studien in der Klinischen Pharmakologie mit psychotropen Medikamenten, aber auch Antihistaminika, Hochdruckmitteln (z.B. Moxonidin), Interaktionen mit Alkohol etc.

Die theoretische Beforschung der Psychoonkologie mündete dann in einer zusammenfassenden Publikation (G. Ziegler, R.S. Jäger, I. Schüle (Hrsg.), Krankheitsverarbeitung bei Tumorpatienten. Enke, Stuttgart 1990).

Die vermutlich einzige Studie mit Baldrian bei Schlafgestörten wurde durch mein Institut durchgeführt (G.Ziegler, M.Ploch, A.Miettinen-Baumann, W.Collet: Efficacy and Tolerability of Valerian Extract LI 156 compared with Oxazepam in the Treatment of Non-Organic Insomnia – A randomized, double-blind, comparative Clinical Study. European Journal of Medical Research 7 (2002) 480-486).

Weitere Themen der letzten Jahre waren Angsttherapie (Soziale Phobie), Altersdepression, Therapiestudien zu ADS/ADHS, Studien mit Mclobemid.

Eine Publikationsliste kann beim Autor angefordert werden.

In den letzten Jahren befassen wir uns hauptsächlich mit folgenden Gebieten:

  • Klinisch-wissenschaftliche Forschung, Begutachtung und Beratung, z.B. für die Pharmaindustrie.
  • Mehr als sieben Jahre Tätigkeit als externer Sachverständiger in der Marktbereinigung (sog. Nachzulassung) für das (frühere) Bundesgesundheitsamt, heute BfARM. Schwerpunkt waren Schlafmittel (Hypnotika).
  • Medizinische Beratung und Begutachtung in Zivil-, Sozialgerichts- und Strafprozessen. Hier geht es z.B. um die Frage von Behandlungsfehlern, um Anerkennungen des Grades der Behinderungen (sog. Schwerbehinderteneigenschaft GdB resp. MdE), Berentungen oder Berufsunfähigkeit.
  • Zum Hintergrund: Die Versorgungsämter wurden in die Landratsämter eingegliedert. Sie ermitteln selbst oftmals gar nicht, und wenn, dann ungenügend und fordern die Betroffenen auf, inhaltlich fundierte Anträge zu stellen. Damit verstoßen sie gegen ihre Amtsermittlungspflicht, den Patienten entstehen zusätzliche Kosten, die von den Ämtern zu tragen wären.

    Einen fundierten und umfassenden Antrag zu stellen ist für die meisten Patienten nicht möglich. Damit haben sie zunehmend große Probleme bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

    Ohne medizinischen Hintergrund aber können auch die dann konsultierten Rechtsanwälte wenig erreichen.

    Hier können wir Hilfestellungen geben! 
  • Persönliche Beratung und Coaching für Führungspersonen.

 

Bei diesen Beratungstätigkeiten kooperieren wir, soweit erforderlich, mit entsprechenden Spezialisten.

Kontaktaufnahme über die Arztpraxis (Bürogemeinschaft) resp. E-Mail direkt an Dr. Dr. Gismar Ziegler: Anmeldung@Schlafmedizin-Stuttgart.de